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Multifokallinsen

Linsenaustausch mit Multifokallinsen

Mit ungefähr 45 Jahren beginnt ein schleichender Prozess, den nicht jeder gleich bemerkt: Die körpereigenen Linsen verlieren an Flexibilität und wir verlieren die Fähigkeit, Objekte in der Nähe scharf sehen zu können. Kleingedrucktes wird immer schwieriger zu lesen und die Arme sind irgendwann „nicht mehr lang genug“. Die Altersweitsichtigkeit macht sich zunehmend bemerkbar. Als Alternative zu Lesebrillen oder Gleitsichtbrillen, die oft für Schwindel oder Kopfschmerzen sorgen, hat sich der Austausch der eigenen, eingesteiften Linse durch „intelligente Kunstlinsen“ etabliert, die das Licht in mehrere Brennpunkte brechen und so das Sehen in unterschiedlichen Entfernungen ermöglichen. Man spricht daher auch von multifokalen Linsen. Der Patient profitiert von der vollständigen Brillenfreiheit im Alltag.

Was bieten Multifokallinsen?

Ein Leben ohne Lese- oder Gleitsicht-Brille.

Linsenaustausch: Die Vorteile auf einen Blick

„Bei allen Verfahren – ob in der Laser- oder Linsenchirurgie, setzen wir auf sicherste und minimal-invasive Techniken.“
Dr. med. Ralph Neuber (Smile Eyes Köln)
„Wie ich meinen besten Freund behandeln würde? Genau wie Sie!“
Dr. med. Suphi Taneri (Smile Eyes Münster)

Linsenaustausch: Die Operations-Technik

Beim refraktiven Linsentausch mit Multifokallinsen wird die körpereigene, oft schon altersschwache und eingesteifte Linse durch eine neue, intelligente Kunstlinse (multifokale Linse) ersetzt. Das Verfahren basiert im Wesentlichen auf der Operationstechnik, wie sie auch bei der Operation des Grauen Stars angewandt wird. Es handelt sich um ein Routineverfahren, das allein in Deutschland ca. 700.000-mal pro Jahr durchgeführt wird.

Ein kleiner Schnitt am Rand der Hornhaut erlaubt den Zugang zur Linse im Auge. Der Kern der natürlichen Linse wird dann mit Hilfe von Ultraschallwellen zerkleinert und abgesaugt. Diesen Prozess nennt man Phakoemulsifikation.
Im Anschluss wird eine vorher exakt auf die Fehlsichtigkeit berechnete Kunstlinse eingesetzt. Die Kunstlinse wird im gefalteten Zustand eingeführt. Dadurch kann der Schnitt am Rand der Hornhaut sehr klein gehalten werden. Die Linse entfaltet sich im Kapselsack von selbst und bringt sich in die passende Position. Der Einsatz von Multi-/Trifokal-Linsen korrigiert die Sehschwäche sowohl im Nah- als auch im Fernbereich.

Multifokallinse - Ohne Brille trotz Altersweitsichtigkeit

Linsenaustausch: Der Operationsablauf Schritt für Schritt

Der refraktive Linsentausch basiert im Wesentlichen auf der Operationstechnik, wie sie auch bei der Operation des Grauen Stars angewandt wird. Es handelt sich um einen schonenden Routine-Eingriff mit einer geringen Komplikationsrate, der in der Regel ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird.

Beim refraktiven Linsentausch wird die körpereigene, eingesteifte Linse des Auges entfernt und durch eine neue künstliche Linse ersetzt. In der Regel wird zunächst ein Auge operiert. Sobald sich das erste Auge gut von der Operation erholt hat, wird das zweite Auge in Angriff genommen.

Voruntersuchungen

Vor der Operation sind einige Spezialuntersuchungen notwendig, um zum einen die richtige Stärke für Ihre neue Kunstlinse zu ermitteln und zum anderen, um Ihren Gesundheitszustand und den Ihrer Augen zu überprüfen.

Anästhesie

Bei den Linsenoperationen steht Ihnen ein Anästhesist zur Seite, der Ihnen während der Operation auf Wunsch ein Beruhigungsmittel verabreicht. Sie erleben die Operation in einer Art Dämmerschlaf. Hierfür sollten Sie bitte nüchtern in der Praxis erscheinen. Verzichten Sie bitte 6 Stunden vorher auf Essen und 2 Stunden vorher auf Trinken. Außerdem ist eine Begleitperson erforderlich.

 

Vor der Operation

Es erfolgt eine ausreichende örtliche Betäubung durch spezielle Augentropfen, die das Auge komplett schmerzunempfindlich machen. Die Patienten sind während des gesamten Eingriffs wach und ansprechbar.

Während der Operation

Ober- und Unterlid werden während der Operation durch eine kleine Feder (Lidsperrer) auseinandergehalten. Sie müssen das Auge also nicht von selbst aufhalten. Damit das Auge nicht trocken wird, tropft man in regelmäßigen Abständen Benetzungsflüssigkeit auf die Augenoberfläche. Die Operation selbst führt der Operateur unter einem speziellen Operationsmikroskop durch.

Nach der örtlichen Betäubung setzt der Arzt einen sehr kleinen Schnitt von weniger als 2 mm. Durch diesen Schnitt wird eine kleine Öffnung geschaffen, die einen Zugang in das Innere des Auges ermöglicht.

Durch die Öffnung wird die natürliche Augenlinse mittels Ultraschall verflüssigt und abgesaugt. Die Linsenkapsel bleibt hierbei unversehrt. Sie umgibt schützend die Augenlinse und dient im nächsten Schritt auch als „Trägerin“ der neuen künstlichen Linse.

Die neue Kunstlinse wird vor dem Einsetzen vom Operateur gefaltet. Dadurch kann die Öffnung, durch die die Linse ins Auge eingeführt wird, äußerst klein gehalten werden.

Die Kunstlinse entfaltet sich in der Linsenkapsel von selbst und gleitet in ihre endgültige Position. Durch kleine flexible Bügel wird sie im Kapselsack gehalten. Die neue Linse sitzt somit an dem Ort, an dem sich vorher die natürliche Linse befand.

Das Verfahren ist so schonend, dass der winzige Schnitt nicht vernäht werden muss. Er schließt sich von selbst, ähnlich einem Ventil, ohne Narben zu bilden. In weniger als 10 Minuten ist der Eingriff im Regelfall abgeschlossen. Der gesamte Aufenthalt in der Smile Eyes Augenklinik beträgt im Normalfall weniger als 2 Stunden.

Nach der Operation

Ihr operiertes Auge wird mit einem Salbenverband abgedeckt. Dieser wird am nächsten Tag abgenommen und das Auge untersucht. Nach der ambulanten Operation können Sie nach einer gewissen Überwachungsphase wieder nach Hause fahren lassen. Sie selbst dürfen selbstverständlich noch nicht ans Steuer Ihres Autos. Bitte bringen Sie eine Begleitperson zur Operation mit, die Sie nach Hause bringt.

Zu Hause

Am Tag der Operation lassen Sie es ruhig angehen. Am besten legen Sie sich zu Hause etwas hin. Am ersten Tag nach der Operation wird in der Regel Ihr Salbenverband abgenommen und das Auge untersucht. Sie erhalten von Ihrem Arzt Medikamente, die Sie exakt nach seinen Anweisungen anwenden sollten.

Schon in den ersten Tagen nach der Operation werden Sie in aller Regel eine wesentliche Verbesserung Ihres Sehvermögens bemerken. Zunächst aber ist es für kurze Zeit durch den Reizzustand des Auges beeinträchtigt. Bis Sie Ihre endgültige gute Sehschärfe erreichen, müssen Sie sich etwas gedulden.

Darauf sollten Sie in den folgenden Tagen und Wochen achten

Bitte wenden Sie die vom Augenarzt verordneten Medikamente regelmäßig und pünktlich an und halten Sie die Untersuchungstermine genau ein.

Drücken und reiben Sie auf keinen Fall an Ihrem operierten Auge. Auch bei einem kleinen, sich selbst verschließenden Schnitt hat Ihr Auge in der ersten Zeit noch nicht seine normale Widerstandsfähigkeit.

Beim Duschen sollten Sie in den ersten Tagen Ihr Gesicht nicht mit Wasser benetzen. Beim Haare waschen sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kopf stets weit nach hinten geneigt ist. Sie sollten in den ersten Tagen soweit wie möglich vermeiden, Ihr operiertes Auge mit Seife in Berührung zu bringen.

Körperliche Anstrengungen und Sport sind nach ca. 3 Tagen wieder möglich. Sportarten wie Schwimmen und Tauchen oder Saunabesuche sollten Sie so lange meiden, bis Ihr Augenarzt Ihnen sagt, dass Sie diese Tätigkeiten wieder aufnehmen können. Dies ist jedoch im Regelfall nach spätestens zwei Wochen wieder möglich.

Ihre berufliche Tätigkeit können Sie in der Regel nach 2-4 Tagen wieder aufnehmen. Das Autofahren ist erst nach Erlaubnis des Arztes wieder gestattet.

Linsenaustausch mit Multifokallinsen

Die multifokalen Linsen sind hochentwickelte, intelligente Kunstlinsen. Sie teilen das Licht in mehrere Brennpunkte - deshalb heißen sie Multifokallinsen - und ermöglichen so das scharfe Sehen in unterschiedliche Entfernungen ohne Gleitsicht- oder Lesebrille.

Neben der Alterssichtigkeit können mit den Kunstlinsen Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit sowie eine Hornhautverkrümmung korrigiert werden.

Bei der Trifokallinse handelt es sich um eine Weiterentwicklung der multifokalen Linse mit einem zusätzlichen Brennpunkt. Neben Ferne und Nähe kann nun auch der mittlere Bereich scharf abgebildet werden. So ist auch das Arbeiten am Computer problemlos möglich.

Da sich nach der Implantation der Kunstlinse die Brechweite des Auges nicht mehr verändert, bleibt der Patient lebenslang von einer Brille unabhängig. Der große Vorteil der Brillenfreiheit wird mit einer leicht verminderten Sehqualität in den einzelnen Bereichen erkauft. Die Ursache hierfür ist das zugrundeliegende physikalische Prinzip der Multi-/Trifokallinsen, die das Licht ständig zwischen Nähe, Zwischendistanz und Ferne aufteilen.

Unerwünschtes Streulicht oder Lichteffekte treten aufgrund der hohen Lichtdurchlässigkeit der Trifokallinsen jedoch kaum auf. Sogar bei schlechten Lichtverhältnissen können sehr gute refraktive Ergebnisse erzielt werden.

Bei circa einem Drittel der Patienten ist im Anschluss noch eine kleine Laserkorrektur der Hornhaut nötig.

Linsenaustausch mit Multifokallinsen: Risiken

Der refraktive Linsentausch mit multifokalen Linsen basiert im Wesentlichen auf der Operationstechnik, wie sie auch bei der Routine-Operation des Grauen Stars angewandt wird.

Dennoch gibt es auch bei dieser Operation - wie bei allen anderen Operationen - ein Restrisiko für das Auftreten von Komplikationen. Wie bei jeder Operation besteht auch hier die Gefahr einer Infektion, welche jedoch durch die Gabe von entsprechenden antibiotischen Tropfen auf ein Minimum gesenkt werden kann. In Ausnahmen entstehen nach der Operation Trübungen der Linsenkapsel (so genannter Nachstar). Mit einem einfachen Lasereingriff können diese meist beseitigt werden.

Um alle möglichen Risiken weitestgehend ausschließen zu können, sind ausführliche Vor- und Nachuntersuchungen sowie eine umfangreiche Patientenbegleitung in den Smile Eyes Augenkliniken eine Selbstverständlichkeit.

Das Smile Eyes Sicherheitsplus

  • Umfangreiche Voruntersuchung und Beratung ausschließlich durch erfahrene Augenärzte
  • Hochqualifizierte Operateure mit langjähriger Erfahrung
  • Ambulante Operation mit örtlicher Betäubung und Sedierung ohne „Spritze ins Auge“
  • Anwesenheit eines Anästhesisten zur Herz-Kreislauf-Überwachung
  • Moderne Kunstlinsen aus faltbarem Material
  • Moderne Klinikräume mit aktuellen Hygienestandards
  • Qualitätsmanagement nach ISO 9001
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