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Erkrankungen der Netzhaut

Die Netzhaut (Retina) ist ein sehr wichtiger Teil unseres Auges.

Sie ist die lichtempfindliche Schicht an der hinteren Innenseite des Auges. Man kann sich ihre Funktion wie einen Film in einer Kamera vorstellen. Die Netzhaut enthält über 130 Millionen lichtempfindliche Zellen (Stäbchen und Zapfen), die das auftreffende Licht, nachdem es die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchquert hat, in elektrische Impulse (Nervensignale) umwandelt und so über den Sehnerv zum Gehirn weiterleitet. Die Netzhaut stellt damit ein entscheidendes Glied in der Kette des Sehens dar. Im Zentrum der Netzhaut befindet sich die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, nur wenige Quadratmillimeter groß. Ohne diesen kleinen Fleck könnten wir weder lesen, noch Farben oder Gesichter erkennen.

Nur leichte Beeinträchtigungen der Netzhaut oder der Makula können gravierende Folgen mit sich ziehen und unsere Sehkraft maßgeblich bedrohen. Hier liegt unverzüglicher Handlungsbedarf vor.

Störungen des Sehvermögens: Ist meine Netzhaut erkrankt?

Eine Netzhauterkrankung macht sich durch eine Veränderung der Sehkraft bemerkbar: Der Betroffene sieht in kleinen Bereiche verschwommen, häufig fallen im gesamten Gesichtsfeld einzelne Flecken aus und erscheinen blind. Die Alarmglocken sollten spätestens dann klingen, wenn es zu Lichtblitzen, „Mückenschwärmen“ oder einem „Rußregen“ kommt. Dies deutet auf krankhafte Veränderungen im Auge hin. In allen Fällen sollte der Patient sich unverzüglich behandeln lassen.

Ursachen einer Netzhauterkrankung können unterschiedlichster Art sein: entzündliche, degenerative oder dystrophische Netzhauterkrankungen, Erkrankungen der Blutgefäße oder gar Tumore.

Die häufigste Ursache der Abnahme der Sehstärke ab einem Alter von 65 Jahren ist die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die wir bereits seit Jahren erfolgreich behandeln.

Eine der häufigsten Netzhauterkrankungen: die altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Bei der altersbedingten Makuladegeneration, kurz auch AMD genannt, handelt es ich um eine Schädigung der Makula, dem kleinen Punkt in der Mitte unserer Netzhaut. Sie ist die Stelle des schärfsten Sehens und eine Beeinträchtigung ist somit besonders gefährlich.

Bei der sogenannten Makuladegeneration wird die Makula durch eine Durchblutungsstörung der Netzhaut sowie Minderversorgung mit Nährstoffen langsam zerstört. Man unterscheidet die angeborenen Formen, die jüngere Menschen betreffen, von den später im Leben auftretenden, altersbedingten Formen. Beim älteren Menschen ab dem 65. Lebensjahr handelt es sich bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) um die häufigste Ursache für eine Minderung der Sehkraft.

Die AMD führt nicht zur kompletten Erblindung, da selbst bei der Zerstörung der Makula die restliche Netzhaut normal und funktionstüchtig sein kann. Das Auge kann jedoch im fortgeschrittenen Studium der AMD nur noch Bewegungen und die räumliche Zuordnung von Gegenständen erkennen. Lesen oder das Erkennen von Gesicherten sind nicht mehr möglich.

Es werden zwei Arten unterschieden: Die trockene und die feuchte Makuladegeneration. Bei der trockenen Form handelt es sich um einen langsamen Nervenzelluntergang der Makula. Sie schreitet sehr langsam voran. Bei der feuchten Form sprießen zusätzlich neu gebildete Blutgefäße minderer Qualität unter die Netzhaut, die leicht reißen und so zu Blutungen und Wassereinlagerung in der Netzhaut und letztlich zur Ausbildung einer Netzhautnarbe führen können. Der Verlauf ist meistens deutlich schneller als bei der trockenen Makuladegeneration.

IVOM: Behandlung der Makuladegeneration

Bei der trockenen AMD sind die Behandlungsoptionen begrenzt. Die Therapie besteht darin, das Fortschreiten durch vitaminreiche Ernährung und/oder geeignete Nahrungsergänzungsmittel zu verlangsamen.

Die feuchte Makuladegeneration kann seit einigen Jahren mit der Eingabe von Medikamenten in den Augapfel behandelt werden. Dabei wird ein Medikament über einen längeren Zeitraum wiederholt direkt in den Glaskörper des Auges gespritzt (Intravitreale Medikamenteneingabe, IVOM). So gelangt der Wirkstoff leicht an die Netzhaut und kann kaum Nebenwirkungen in den übrigen Organen verursachen. Die Injektion soll eine Rückbildung der krankhaften Gefäße und eine Verminderung der Netzhaut-Schwellung bewirken. Das Sehen kann so in vielen Fällen erhalten oder sogar verbessert werden.

Für diese Behandlung gibt es mittlerweile unterschiedliche Medikamente am Markt. Ihr Experte von Smile Eyes wird Sie gerne beraten, welches Medikament für Ihre Erkrankung das Beste ist. Bei einem Teil der Patienten kann die Verschlechterung des Sehvermögens allerdings nicht durch die intravitreale Medikamentengabe aufgehalten werden. In solchen Fällen kann man versuchen, das Medikament zu wechseln oder ggf. im Einzelfall auch auf chirurgische Verfahren ausweichen. Den meisten Patienten mit einer AMD kann also geholfen werden, leider aber nicht allen.

Grundsätzlich sind bei dieser Therapie engmaschige Nachkontrollen nötig, zum Teil mit hochspezialisierten Untersuchungsgeräten.

Die Kosten für die intravitreale Medikamentengabe werden mittlerweile von den meisten Krankenkassen übernommen – je nach Krankenkasse sind aber Bewilligungsverfahren nötig oder es müssen Eigenanteile vom Patienten getragen werden. Wir stehen Ihnen bei Fragen gerne beratend zur Seite.

Das Smile Eyes Sicherheitsplus

  • Umfangreiche Voruntersuchung und Beratung ausschließlich durch erfahrene Augenärzte
  • Hochqualifizierte Operateure mit langjähriger Erfahrung
  • Ambulante Therapie mit örtlicher Betäubung und Sedierung
  • Anwesenheit eines Anästhesisten zur Herz-Kreislauf-Überwachung
  • Moderne Klinikräume mit aktuellen Hygienestandards
  • Qualitätsmanagement nach ISO 9001
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