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Das Auge ist eines der komplexesten Organe des Menschen.
Hier finden Sie Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen
rund um das Auge. Wenn Sie dennoch keine Antwort auf Ihre Frage finden, können Sie uns auch gerne anrufen.

A – Aberrometer bis Auswärtsschielen

Aberrometer: Ein Gerät zur Bestimmung der Brechkraft des Auges an mehr als fünfzig verschiedenen Punkten. Damit lässt sich eine Art Landkarte erstellen, die für jeden Punkt des Auges die Brechkraft exakt angibt. Damit wird eine „massgeschneiderte“ Lasik möglich gemacht.

Ablatio retinae (Netzhautablösung): Eine Ablösung der Netzhaut vom Pigmentepithel und von der dahinter liegenden Aderhaut (Choroidea). Ursache: Eindringen der Glaskörperflüssigkeit zwischen Netzhaut und Aderhaut, bedingt durch Netzhautlöcher, Tumore, Entzündungen mit Flüssigkeitsansammlungen oder Blutungen unter der Netzhaut.

Absorption: Bezeichnung der Intensitätsverringerung des Lichts.

Absorptionsgläser: Lichtschutzgläser, die bei verstärkter Blendungsempfindlichkeit eingesetzt werden.

Achsenhyperopie: Eine Form der Weitsichtigkeit bei der das Auge zu kurz, die Brechkraft aber normal ist. Der Brennpunkt liegt dadurch hinter der Netzhaut.

Aderhaut: Die mittlere, gefäßreiche Hülle des Augapfels. Ihre Aufgabe ist die Temperaturregulierung und Ernährung der Netzhaut.

Akanthamöbenkeratitis: Hornhautentzündung, die sehr häufig bei Kontaktlinsenträgern vorkommt. Ursache: Infektion durch Ankanthamöben v.a. bei mangelnder Hygiene im Umgang mit Kontaktlinsen.

Akkomodation: Die Fähigkeit der Linse, sich durch Verformung auf unterschiedliche Entfernungen einzustellen. Damit auf der Netzhaut sowohl nahe wie auch entfernte Objekte scharf abgebildet werden, muss sich dabei sowohl die Linsenwölbung, als auch der Linsenbrechwert ändern.

Akkomodationslähmung: Die Unfähigkeit der Linse, nahe Objekte scharf auf der Netzhaut abzubilden. Ursache: Lähmung des Ziliarmuskels (infolge von Diphtherie, Botulismus, Diabetes, Alkoholismus, Schlaganfall, multipler Sklerose, Vergiftungen oder Tumoren).

Akkomodationsspassmus: Starkes, lang anhaltendes Zusammenziehen des Ziliarmuskels, das oft beim Glaukom auftritt.

Altersweitsichtigkeit (Presbyopie): Ein natürlicher Alterungsprozess, bei dem Linse und Halteapparat an Flexibilität verlieren. Das Auge kann sich so nicht mehr auf unterschiedliche Entfernungen einstellen. Die Naheinstellung des Auges erschwert sich zunehmend. Dadurch kommt es zu Problemen, hauptsächlich beim Lesen. Die Altersweitsichtigkeit lässt sich derzeit mit einer Augen-Laserbehandlung nicht optimal korrigieren. Kurzsichtige haben allerdings die Möglichkeit, nur ein Auge lasern zu lassen, welches dann nach dem Prinzip der so genannten Monovision die „Fernsicht“ übernimmt.

Amblyopie (Schwachsichtigkeit): Mögliche Folge von starkem Schielen. Ursache: dauerhafte Unterdrückung der Sehinformation des Schielauges.

AMD (Makuladegeneration): Abkürzung für „Altersbedingte Makuladegeneration“.

Ametropie (Fehlsichtigkeit): Das Missverhältnis zwischen der Achsenlänge des Auges und der Brechkraft von Hornhaut und Linse. Ursache: Der Augapfel ist zu lang/kurz (Achsenametropie) oder Linse und Hornhaut haben eine zu große/ geringe Brechkraft (Brechungsametropie). Innerhalb der Fehlsichtigkeit werden drei Formen unterschieden: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit.

Aniridie: Fehlen der Iris.

Anisokorie (Pupillendifferez): Unterschiedliche Pupillenweite der Augen. Ursache: einseitige Lähmung oder Krampf der für die Pupillenregulation zuständigen Muskeln oder auch als Folge von Schlaganfällen, Hirntumoren oder Nervenentzündungen.

Anisometropie (Ungleichsichtigkeit): Die Augen haben eine unterschiedliche Brechkraft. Diese Erkrankung ist meist angeboren und betrifft daher vor allem Kinder. Aufgrund der unterschiedlichen Netzhaut-Abbildungen besteht eine Schielneigung mit der Gefahr einer Amblyopie.

Aphakie: Fehlen der eigenen Augenlinse.

Arcus senilis (Greisenbogen): Eine ringförmige Trübung der Hornhautperipherie mit fortschreitendem Alter. Ursache: Einlagerung von Fetten aufgrund schlechteren Stoffwechsels. Ab dem 80. Lebensjahr ist fast jeder betroffen.

Argon-Laser: Laserart, die zur chirurgischen Behandlung von Glaukomen und Netzhautveränderungen (Löcher, Ödeme) eingesetzt wird.

Asthenopie: Schnelles Ermüden der Augen. Asthenopie kann die Folgeerscheinung einer nicht oder nicht vollständig korrigierten Heterophorie oder Hyperopie sein.

Astigmatismus (Stabsichtigkeit, Hornhautverkrümmung): Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gewölbt. Durch den „Knick in der Optik“ werden einfallende Lichtstrahlen unterschiedlich gebrochen und nicht als Punkt auf der Netzhaut dargestellt, sondern als Stab. Das wahrgenommene Bild ist entsprechend verzerrt.

Atrophie: Gewebesschwund bei einer Störung des Gleichgewichts zwischen auf- und abbauenden Stoffwechselprozessen.

Augapfel (Bulbus oculi): Ist ein kugelförmiges Gebilde (ca. 24 mm), das in die Augenhöhle eingebettet ist und von den Augenmuskeln bewegt wird. Der Augapfel besteht aus den Augenhäuten, dem Kammerwasser, dem Glaskörper und der Augenlinse.

Augen lasern: Seit den 90er Jahren werden Patienten mit einer Laseroperation von ihrer Fehlsichtigkeit befreit. Grundsätzlich unterscheidet man in drei Verfahren: Smile Methode, Femto-Lasik und Lasek/PRK.

Augenbrennen: Schmerzhaftes Brennen der Augen aufgrund von z.B. Bindehautentzündung (Konjunktivitis), Entzündung des Gewebes zwischen Lederhaut und Bindehaut (Episkleritis), Entzündung der Lidränder (Blepharitis), irritierter Lidspaltenfleck oder Trockenheit.

Augenhaut: Der Augapfel besteht aus drei Augenhautschichten: Äußere Augenhaut (Lederhaut (Sclera) und Hornhaut (Cornea)), Mittlere Augenhaut (Aderhaut (Choroidea), Strahlenkörper (Corpus ciliare) und Regenbogenhaut (Iris)) und Innere Augenhaut (Netzhaut (Retina)).

Augenheilkunde (Ophtalmologie): Beschäftigt sich mit dem Korrigieren von krankhaften Veränderungen und Erkrankungen des Auges.

Augenhöhle (Orbita): Knöcherne Höhle in welcher der Augapfel und das ihn einhüllende Fettgewebe eingebettet ist.

Augeninnendruck (Intraokulärer Druck): Druck der durch die im Auge enthaltenen Flüssigkeiten entsteht. Wie beim Blutdruck darf der Augeninnendruck nicht zu hoch oder zu tief sein. Der normale Augeninnendruck des Erwachsenen beträgt zwischen 10 und 21 mm Quecksilbersäule (mm Hg).

Augenkammer: Die Augenkammern liegen vor der Augenlinse und sind mit Kammerwasser gefüllt.

Augenlaser: Medizinischer Laser, der in der Augenheilkunde eingesetzt wird, z.B. in der Behandlung von Fehlsichtigkeiten (Excimer-Laser), oder in der Behandlung von Netzhautveränderungen (Argon-Laser), Glaukom oder Nachstar (YAG-Laser).

Augenlider (Palpebra): Oberes und unteres Augenlid sind zwei bewegliche Hautfalten, deren wichtigste Aufgabe der Schutz des Augapfels ist. Äußere Reize, wie beispielsweise das Eindringen von Fremdkörpern oder Lichtblendung, lösen automatisch den Lidschluss aus. Mit den Lidschlägen wird die Tränenflüssigkeit gleichmäßig über Bindehaut und Hornhaut verteilt, die dabei gereinigt und benetzt werden.

Augenlinse (Lens cristallina): Transparenter, flexibler bikonkaver Körper, der hinter der Iris liegt. Die Linse sammelt und bricht die einfallenden Lichtstrahlen und projiziert ein verkleinertes umgekehrtes Bild auf die Netzhaut.

Augenmuskeln: Sie sind für die Bewegung des Augapfels in alle Blickrichtungen zuständig. Es gibt vier gerade und zwei schräge Augenmuskeln.

Augenzittern (Nystagmus): Unwillkürliches, beidseitiges und rhythmisches Zittern des Auges. Ursachen können sein: Angeborene Augenerkrankungen, Störungen des Gleichgewichtssystems oder Hirnschädigungen (Infarkte).

Auswärtsschielen (Exoptrie, Strabismus divergens): Abweichung der Sehachse des Auges nach außen.

 

 

 

 

B – Begleitendes Schielen bis Bullöse Keratopathie

Begleitendes Schielen (Strabismus concomitas, Heterotropie): Das schielende Auge begleitet das gesunde Auge in alle Blickrichtungen gleichförmig. Dadurch ist der Schielwinkel in allen Richtungen gleich. Meistens manifestiert sich das Begleitschielen im Kleinkindalter. Wird es nicht frühzeitig therapiert, kann sich eine Schwachsichtigkeit ausbilden.

Bifokale Kontaktlinsen: Kontaktlinsen mit Fern- und Nahteil.

Bifokalgläser (Zweistärkengläser): Gläser mit Fern- und Nahteil. Vorteil: verbinden sowohl Fern- als auch Nahkorrektur (im unteren Teil des Glases eingeschliffen).

Bindehaut (Konjunktiva): Dünne, glänzende Schleimhautschicht, die mit der Hornhaut den Bindehautsack bildet. Sie kleidet die Innenseiten der Lider aus. Funktion: Schutz vor Krankheitserregern.

Bindehautentzündung (Konjunktivitis): Entzündung der Bindehaut, oft begleitet von Eiterbildung, roten Augen und verklebten Lidern. Ursache: Kontakt mit Keimen (Handtuch, Finger, Kontaktlinsen), Viren und Pilze, oder aber nichtinfektiöse Ursachen wie z.B. permanentes Reiben, Allergien, Rauch.

Bindehautsack: Schleimhaut in der Augenhöhle im vorderen Augenabschnitt.

Bioptics: Eine kombinierte Operation bei der zunächst Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit mit der RLA- oder Phake-IOL-Methode behandelt wird. Wenn eine Korrektur des Restsehfehlers (z.B. Hornhautverkrümmung) im Anschluss nötig ist, wird dieser in einer zweiten Operation mit Hilfe des Augenlasers (LASIK-OP) entfernt.

Brechkraft (Refraktion): Die Brechkraft der Augen ist die Fähigkeit des Auges, einfallende Lichtstrahlen so zu brechen, dass sie auf der Netzhaut gebündelt werden (Kehrwert der in Metern gemessenen Brennweite einer Linse bzw. eines optischen Systems). Maßeinheit der Brechkraft ist die Dioptrie.

Brechungshyperopie: Form der Weitsichtigkeit bei der die Augenlänge normal, aber die Brechkraft des Auges zu schwach ist. Einfallende Lichtstrahlen haben dadurch ihren Brennpunkt hinter der Netzhaut.

Brennpunkt: Schnittpunkt, an dem die durch die Augenlinse gebündelten (gebrochenen) Lichtstrahlen auf die Netzhaut treffen. Diese Informationen werden über den Sehnerv ins Gehirn geleitet. Ist der Augapfel zu lang, treffen die Strahlen nicht mehr gebündelt auf die Netzhaut und kommen in zerstreuten Lichtkreisen an. Liegt der Brennpunkt aufgrund eines zu kurzen Augapfels hinter der Netzhaut, spricht man von Weitsichtigkeit.

Bulbus oculi: Bezeichnung für den Augapfel, welcher in der Augenhöhle eingebettet ist. Siehe auch Augapfel.

Bullöse Keratopathie: Eintrübung der Hornhaut in Form von Blasenbildung mit fortlaufender Sehstörung.

C – Cataract bis Corpus vitrum

Cataract (Katarakt): Eine altersbedingte Trübung der Augenlinse. Siehe auch Grauer Star.

Cataracta secundaria: Eintrübung der Linsenkapsel nach einer OP des Grauen Stars. Siehe auch Nachstar.

Chalazion: Gerstenkorn. Sie auch Hagelkorn.

Chiasma opticum: Siehe Sehnervkreuzung. Austausch der Hälfte der Fasern der beiden Sehnerven. Siehe auch Sehnervkreuzung.

Choroidea: Mittlere Hülle des Augapfels. Siehe auch Aderhaut.

CLE (RLA, Refraktiver-Linsen-Austausch): Clear Lens Exchange. Dabei wird die eigene Linse im Auge durch eine künstliche Linse ausgetauscht. Siehe auch RLA.

Cornea: Der vordere Teil der äußeren Augenhaut. Siehe auch Hornhaut.

Corneal Shield: Ist eine spezielle weiche Kontaktlinse, die auch als Medikamententräger oder Bandage eingesetzt werden kann; löst sich mit der Zeit selbst auf.

Corpus ciliare (Ziliarkörper): Ein Organ, welches im vorderen Drittel des Augapfels liegt. Siehe auch Strahlenkörper.

Corpus vitreum: Größter Teil des Auges und nimmt fast 2/3 des inneren Auges für sich in Anspruch. Siehe auch Glaskörper.

D - Dakryozystitis bis Dunkeladaptionsschwäche

Dakryozystitis: Eine häufig vorkommende Entzündung der Tränendrüsen; meist sehr druckschmerzhaft und einseitig. Ursachen: bakterielle Infektionen (oft Pneumokokken und/oder Staphylokokken) oder Infektionskrankheiten (Mumps, Masern, Scharlach, Grippe).

Descemet-Membran: Schicht der Hornhaut, welche die vordere Augenkammer stabilisiert.

Diabetische Retinopathie: Netzhauterkrankung des Auges, die bei fortgeschrittener Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) auftritt. Durch Gefäßschädigungen und Gefäßverschlüsse in der Netzhaut kommt es dabei zu Sehschärfeverlust, Netzhautschädigungen und – blutungen.

Dioptrien (dpt): Maßeinheit für die Brechkraft eines optischen Systems – wie auch das menschliche Auge. Die Gesamtbrechkraft des normalsichtigen Auges beträgt ca. 65 Dioptrien. Abweichungen von der normalen Brechkraft werden mit positiven Dioptrienwerten bei Weitsichtigkeit angegeben (Brennweite des Auges zu lang). Bei Kurzsichtigkeit werden die Dioptrienwerte mit einem Minuszeichen angegeben (Brennweite des Auges zu kurz).

Diplopie: Sehen von Doppelbildern z.B. durch Lähmung der Augenmuskeln.

Direktophtalmoskop: Instrument zur Augenuntersuchung, das eine Betrachtung der Flüssigkeitskammern des Auges, der Sehnervenscheibe sowie der Blutgefäße der Retina ermöglicht.

Dreistärkengläser: Brillengläser die noch ein drittes eingeschliffenes Glas besitzen. Siehe auch Trifokalgläser.

Dunkeladaptionsschwäche: Das Auge kann sich nur schwer an geringe Helligkeit anpassen.

E - Einwärtsschielen bis Eye-Tracker

Einwärtsschielen (Strabismus convergens, Esotropie): Hier weicht die Sehachse des Auges nach innen ab.

Einweglinsen: Kontaktlinsen für das einmalige Tragen. Vorteil: Keine aufwendigen Desinfektions- und Hygienemaßnahmen sind erforderlich.

Ektasie: Ausbuchtung der Lederhaut des Auges.

Ektropium: Abstehen der Lidkante vom Augapfel; fast immer beim Unterlid.
Ursache: vor allem Austrocknungserscheinungen der Hornhaut.

ELSA: „Excimer Laser Subepitheliale Ablation“ und ist eine andere Bezeichnung für LASEK.

Emmetropie: Hornhaut, Linse, Netzhaut und die Länge des Augapfels sind so exakt aufeinander abgestimmt, dass auf der Ebene der Netzhaut ein klares Bild entstehen kann. Durch die Verformung der Augenlinse (Akkomodation) können Gegenstände in verschiedenen Entfernungen scharf abgebildet werden.

Endophthalmus: Verlagerung des Augapfels in die Augenhöhle; Kennzeichen für viele Augenhöhlenerkrankungen wie Frakturen, Lähmungen der Augenmuskeln oder Schwund des Orbitagewebes durch Austrocknung.

Entropium: Einwärtsdrehung des Lidrandes durch gereizte Bindehaut und tränende Augen.

Erosio corneae: Epitheldefekt der Hornhaut durch physische Verletzung der Hornhautoberfläche.

Esophorie: Temporäres Abweichen der Sehachse nach innen.

Excimer-Laser: UV- oder Kaltlichtlaser der seit 1986 in der Hornhautchirurgie (u.a. LASIK) angewandt wird.

Exophorie: Temporäres Abweichen der Sehachse nach außen.

Exophthalmus: Hervortreten des Augapfels (Bulbus) aus der Augenhöhle durch z.B. Entzündungen, Hämatome oder Tumore.

Exoptrie (Strabismus divergens): Sehachse des Auges weicht nach außen ab.

Expositionskeratopathie: Hornhauterkrankung durch Benetzungsstörungen bei unvollständigem Lidschluss.

Eye-Tracker: Modernes Augenlasern mit integriertem Kontrollsystem. Mit dieser Hilfe werden unwillkürliche Augenbewegungen automatisch ausgeglichen, so dass der Laserstrahl an der vorgesehenen Stelle appliziert werden kann.

 

 

F - Fehlsichtigkeit bis Fovea centralis

Fehlsichtigkeit: Das Missverhältnis zwischen der Achsenlänge des Auges und der Brechkraft von Hornhaut und Linse. Ursache: Der Augapfel ist zu lang/kurz (Achsenametropie) oder Linse und Hornhaut haben eine zu große/geringe Brechkraft (Brechungsametropie). Innerhalb der Fehlsichtigkeit werden drei Formen unterschieden: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Stabsichtigkeit.

Festkörper-Laser (YAK-Laser): Zum Schneiden wird der blaue Strahl des Lasers benutzt. Als Trägerstoff für die Energieanreicherung enthält er ein Kristall (Yttrium-Aluminium-Granat). Diese Laserart wird z.B. bei der Glaukombehandlung eingesetzt.

Flap: Den Hornhautdeckel, der bei der LASIK-OP durch das Einschneiden der Hornhaut mit dem Keratom entsteht. Er wird vor der Laserbehandlung aufgeklappt und anschließend wieder zugeklappt und schützt so die entstandene Wunde wie ein körpereigenes Pflaster.

Flying spot: Eine spezielle Technologie moderner Augenlaser mit deren Hilfe eine äußerst gleichmäßige Verteilung der Laserenergie auf der Hornhaut während des Abtragungsvorganges ermöglicht wird. Der Vorteil ist eine besonders homogene Oberflächenqualität.

Fokussieren: Das Ausrichten einer optischen Linse.

Formstabile Kontaktlinsen: Harte Kontaktlinsen aus sauerstoffdurchlässigen Materialien (z.B. Silikon-Copolymere).

Fovea centralis: Eine Vertiefung auf der Netzhaut (in der Mitte des gelben Fleckes) an der die Zapfenzellen besonders dicht gelagert und nicht von Faser-, Gefäß- und Zellschichten überdeckt sind, so dass hier der Bereich des größten Auflösungsvermögens liegt. Die Fovea centralis ist somit die Stelle des schärfsten Sehens.

G - Gefässhaut bis Greisenbogen

Gefässhaut (Uvea): Die Gesamtheit von Iris, Ziliarkörper und Aderhaut. Sie liegt zwischen der Lederhaut (Sklera) und der Netzhaut und versorgt die Netzhautzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Gegenanzeige: Umstände, die gegen eine Behandlung oder einen Eingriff sprechen.

Gelber Fleck (Macula lutea): Zentrum der Netzhaut und ist die Stelle der größten optischen Auflösung (Schärfe). In der Mitte des gelben Fleckes liegt die Fovea centralis.

Gerstenkorn (Hordeolum, Hordeolosis): Ein schmerzhaftes Knötchen mit zentralem Eiterpunkt.

Gesamtbrechkraft: Die Brechkraft der verschiedenen, lichtbrechenden Anteile des Auges: Hornhaut, Kammerwasser, Linse und Glaskörper.

Gesichtsfeld: Der Bereich, den man ohne Augenbewegungen erfassen kann. Mit beiden Augen horizontal zusammen beträgt das Gesichtsfeld eines Erwachsenen ca. 190°.

Ghosting: Das Sehen von Schattenbildern neben einem Gegenstand.

Glandula lacrimalis: Liegt oberhalb des seitlichen Augenwinkels und sondert die Tränenflüssigkeit ab.

Glandulae tarsales (Meibom-Drüse): Talgdrüsen der Augenlider. Sie dienen zur Einfettung der Lidränder bei jedem Lidschlag.

Glaskörper (Corpus vitreum): Der größte Bestandteil des Auges und nimmt fast 2/3 des inneren Auges in Anspruch. Er besteht aus einer gelartigen, durchsichtigen Substanz aus Wasser und Kollagenfasern. Der Glaskörper befindet sich zwischen der Linse und der Netzhaut. Das von der Linse gesammelte Licht gelangt durch den Glaskörper auf die Netzhaut.

Glaukom (Grüner Star): Sammelbegriff für Augenerkrankungen mit zeitweise oder dauernd erhöhtem Augeninnendruck. Die Linse zeigt dabei grünliche Reflexe, die Sehkraft ist vermindert. Infolge eines Glaukoms kommt es häufig zu einer Atrophie der Sehnerven.

Granulationsgewebe: Während der Wundheilung sich neu bildende, gefäßreiches Bindegewebe.

Grauer Star (Cataract, Katarakt): Eine zumeist altersbedingte Trübung der Augenlinse. Symptom: Die Sicht ist verschleiert, alles wird grau in grau gesehen.

Greisenbogen: Eine ringförmige Trübung der Hornhautperipherie mit fortschreitendem Alter. Ursache: Einlagerung von Fetten aufgrund schlechteren Stoffwechsels. Ab dem 80. Lebensjahr ist so gut wie jeder betroffen.

H - Hagelkorn bis Hypertropie

Hagelkorn (Chalzedon): Ein nicht schmerzhaftes Knötchen im Augenlid. Ursache: chronische Entzündung einer Lidranddrüse.

Halos: Vergrößerte Lichthöfe um Lichtquellen herum, die vor allem in der Dämmerung oder im Dunkeln nach einer Lasik-Behandlung auftreten können. Ursache: die Pupille wird in der Nacht größer als die „geschliffene“ Hornhautzone, so dass ein Teil des in das Auge einfallenden Lichtes unscharf abgebildet wird.

Herpes-Simplex-Keratitis: Eine Infektion in der Hornhaut, die durch das Herpes-simplex-Virus hervorgerufen wird.

Heterophorie (Winkelfehlsichtigkeit): Zeitweiliges Schielen. Verursacht durch eine Muskelgleichgewichtsstörung der Augen.

Heterotropie (Strabismus concomitas): Das schielende Auge begleitet das gesunde Auge in alle Blickrichtungen gleichförmig. Dadurch ist der Schielwinkel in allen Richtungen gleich. Meistens manifestiert sich das Begleitschielen im Kleinkindalter. Wird es nicht frühzeitig therapiert, kann sich eine Schwachsichtigkeit ausbilden.

Hordeolum, Hordeolosis: Ein schmerzhaftes Knötchen mit zentralem Eiterpunkt.

Hornhaut (Cornea): Der klare, gewölbte und von Tränenflüssigkeit benetzte vordere Teil der äußeren Augenhaut.

Hornhautdicke: Durch minimale Veränderungen der Hornhautdicke gelingt es in vielen Fällen eine Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Allerdings sollte die Hornhaut nach einer Behandlung mindestens 0,4 mm betragen, um die nötige Stabilität zu gewährleisten.

Hornhautentzündung (Keratitis): In den meisten Fällen bakteriell bedingte Entzündung der Augenhornhaut.

Hornhautepithel: Bildet die äußerste Schicht der Hornhaut.

Hornhautkegel: Meist beidseitig auftretende Hornhauterkrankung, bei der sich die Hornhaut zentral immer weiter verdünnt. Durch den natürlichen Augeninnendruck kommt es dabei zu einer kegelförmigen Auswölbung des mittleren Bereiches der Hornhaut mit ausgeprägter Stabsichtigkeit.

Hornhauttopographie: Eine mikrogenaue Untersuchungsmethode der Hornhaut. Von der Oberfläche der Hornhaut wird eine Art farbliche Landkarte erstellt, womit die Hornhautdicke und die Hornhautkrümmung der Vorder- und Rückfläche gemessen wird.

Hornhauttransplantation (Keratoplastik): Die erkrankte Hornhaut wird vollständig entfernt und durch ein passendes Stück Spenderhornhaut ersetzt.

Hornhautvaskularisation: Einwachsen von Gefäßen in die normalerweise gefäßfreie Hornhaut. Ursache: Sauerstoffunterversorgung der Hornhaut (z.B. durch Kontaktlinsen).

Hornhautverkrümmung (Stabsichtigkeit): Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gewölbt. Durch den „Knick in der Optik“ werden einfallende Lichtstrahlen unterschiedlich gebrochen und nicht als Punkt auf der Netzhaut dargestellt, sondern als Stab. Das wahrgenommene Bild ist entsprechend verzerrt.

Hornhautvorwölbung (Keratoektasie): Eine Ausstülpung der Hornhaut bei zu geringer Hornhautdicke.

HRT: Der Heidelberg Retina Tomograph (HRT) ist ein sekundenschneller Laserscanner, der den Sehnervenkopf und die Netzhaut schmerzfrei abtastet und somit eine 3D Oberflächenkarte der Netzhaut erstellt. Damit können Sehnervschäden festgestellt und Veränderungen beobachtet werden.

Humor aquosus (Kammerwasser): Eine Flüssigkeit, die die vordere und hintere Augenkammer ausfüllt. Sie ernährt die Augenlinse und die Hornhaut und stabilisiert die Form des Auges.

Hyperopie: Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist der Augapfel verkürzt, wodurch Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut gebündelt werden. Dadurch werden Gegenstände in der Nähe unscharf wahrgenommen. Oft ist diese Fehlsichtigkeit mit Kopfschmerzen verbunden, da das Auge sich überanstrengt.

Hypertropie (Höhenschielen): Eine Form des Schielens, bei der ein Auge höher- bzw. tiefer steht als das andere.



I - ICL bis Iritis

ICL: Implantierbare Kontaktlinse wird vor der natürlichen Linse platziert und besteht aus biokompatiblen Material und wird somit vom Körper nicht als Fremdkörper wahrgenommen.

Innere Grenzmembran (Membrana limitans interna): Innerste Netzhautschicht und grenzt die Netzhaut vom Glaskörper ab.

Intracorneale Ringsegmente (INTACS): Eine Methode zur Behandlung niedriger Kurzsichtigkeit oder irregulärer Stabsichtigkeit. Dabei werden feine mondförmige Ringspangen aus Plexiglas am Hornhautrand implantiert.

Intraokular: Fachwort für „im Auge“.

Intraokulare Linsen (IOL): Künstliche Linsen, die zur Korrektur stärkerer Kurz- und Weitsichtigkeit als zusätzliche Linse eingesetzt (Phake IOL-OP) oder als Ersatz der körpereigenen Linse in das Auge eingepflanzt werden (RLA).

Intraokulärer Druck: Augeninnendruck

Iris (Regenbogenhaut): Teil der mittleren Augenhaut, funktioniert wie eine Blende. Sie stellt mit Hilfe der Sehlochmuskeln je nach Helligkeit das Sehloch (Pupille) enger oder weiter und regelt damit den Lichteinfall auf die Netzhaut. Die unterschiedliche Farbgebung der Iris ist auf einen unterschiedlichen Pigmentgehalt in den Zellen zurückzuführen. Ist der Pigmentgehalt hoch, ist die Iris dunkelbraun; ist er niedrig, ist sie grau-blau.

Iritis: Eine Entzündung der Iris.

K - Kammerwasser bis Keratokonus

Kammerwasser (Humor aquosus): Eine Flüssigkeit, die die vordere und hintere Augenkammer ausfüllt. Sie ernährt die Augenlinse und die Hornhaut und stabilisiert die Form des Auges.

Katarakt (Cataract): Eine zumeist altersbedingte Trübung der Augenlinse. Die Sicht ist verschleiert, alles wird grau in grau gesehen.

Keratitis (Hornhautentzündung): Eine in den meisten Fällen bakteriell bedingte Entzündung der Augenhornhaut.

Keratoektasie (Hornhautvorwölbung): Eine Ausstülpung der Hornhaut bei zu geringer Hornhautdicke. Verschlechterung des Sehvermögens.

Keratokonjunktivitis: Eine Entzündung der Horn- und Bindehaut des Auges.

Keratokonus (Hornhautkegel): Eine meist beidseitig auftretende Hornhauterkrankung, bei der sich die Hornhaut zentral immer weiter verdünnt. Durch den natürlichen Augeninnendruck kommt es dabei zu einer kegelförmigen Auswölbung des mittleren Bereiches der Hornhaut mit ausgeprägter Stabsichtigkeit.

Keratom (Mikrokeratom): Ein computergesteuerter Mikrohobel, der bei LASIK-Operationen eingesetzt wird, um einen Hornhautdeckel (Flap) zu präparieren.

Keratomileusis: Damit werden Techniken bezeichnet, bei denen aus der Hornhaut feine Schichten entfernt werden, um die Brechkraft des Auges zu ändern.

Keratoplastik: Die erkrankte Hornhaut wird vollständig entfernt und durch ein passendes Stück Spenderhornhaut ersetzt.

Konjunktiva: Die dünne, glänzende Schleimhautschicht, die mit der Hornhaut den Bindehautsack bildet. Sie kleidet die Innenseiten der Lider aus. Funktion: Schutz vor Krankheitserregern.

Konjunktivitis: Entzündung der Bindehaut, oft begleitet von Eiterbildung, roten Augen und verklebten Lidern. Ursache: Kontakt mit Keimen (Handtuch, Finger, Kontaktlinsen), Viren und Pilze, oder aber nichtinfektiöse Ursachen wie z.B. permanentes Reiben, Allergien, Rauch.

Konkav: Bedeutung: nach innen gewölbt; hohl, vertieft.

Konkavgläser (Minusgläser, Zerstreuungslinsen): Gläser zur Korrektur von Kurzsichtigkeit. Sie verhindern, dass der Brennpunkt einfallender Lichtstrahlen nicht vor sondern auf der Netzhaut liegt.

Kontaktlinse: Eine direkt dem Auge aufliegende Sehhilfe in Form einer dünnen, uhrglasförmigen, randgeschliffenen Linse aus starrem/flexiblen Kunststoff oder Glas.

Kontraindikation (Gegenanzeige): Umstände, die gegen eine Behandlung oder einen Eingriff sprechen.

Konvex: Bedeutung: nach außen gewölbt.

Konvexgläser (Sammellinsen, Plusgläser): Gläser zur Korrektur der Weitsichtigkeit. Sie verhindern, dass der Brennpunkt einfallender Lichtstrahlen hinter der Netzhaut liegt.

Kurzsichtigkeit (Myopie): Häufigste vorkommende Sehschwäche. Der Augapfel ist zu lang, so dass der Brennpunkt der einfallenden Lichtstrahlen nicht auf, sondern vor der Netzhaut liegt. Weiter entfernte Gegenstände können nur unscharf wahrgenommen werden.

L - LASEK bis Luxatio und Subluxatio lentis

LASEK:Laser Epithelial Keratomileusis“. Diese Methode eignet sich für die Behandlung von Fehlsichtigen, die aus bestimmten Gründen nicht für eine LASIK in Frage kommen. Im Unterschied zur LASIK wird hier auf den Einschnitt in die Hornhaut verzichtet.

Laser: „Light amplification by stimulated emission of radiation“ (Verstärkung des Lichts durch angeregte Strahlung). Mit dieser Technik wird ein einfarbiger, stark gebündelter und gleichphasiger Lichtstrahl erzeugt. Der Laser findet heute in zahlreichen medizinischen Gebieten Anwendung. In der Augenheilkunde kann mit Hilfe der Lasertechnologie die Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit behandelt werden.

Laserthermokeratoplastik (LTK): Eine Lasertechnik zur Korrektur geringer Weitsichtigkeit. Mit dem Laser werden an der Hornhautperipherie kleine Hitzeherde gesetzt. In den erwärmten Bereichen zieht sich die Hornhaut zusammen und führt damit zur größeren Steilheit des Hornhautzentrums.

LASIK:Laser in situ Keratomileusis“. Bei dieser Methode wird mit dem Excimer-Laser Gewebe im Stroma (mittlere Hornhautschicht) abgetragen.

Latentes Schielen (Heterophorie, Winkelfehlsichtigkeit): Zeitweiliges Schielen. Verursacht durch eine Muskelgleichgewichtsstörung der Augen.

Lederhaut (Sklera): Äußerste Schicht des Augapfels und reicht von der Eintrittstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut. Die Lederhaut besteht aus einer kollagenbindegewebigen Substanz und schimmert weißbläulich („das Weiße im Auge“) durch die Bindehaut.

Lens cristallina: Ein transparenter, flexibler bikonkaver Körper, der hinter der Iris liegt. Die Linse sammelt und bricht die einfallenden Lichtstrahlen und projiziert ein verkleinertes umgekehrtes Bild auf die Netzhaut.

Lentiglobus: Eine kugelige Wölbung der Augenlinse; Formanomalie.

Lentikonus: Eine zylindrische Wölbung der Augenlinse; Formanomalie.

Lichtschutzgläser: Absorbieren Licht und werden deshalb bei verstärkter Blendungsempfindlichkeit eingesetzt.

Linsenchirurgie: Die Einpflanzung einer zusätzlichen Linse (Phake-IOL-OP) oder der Austausch der körpereigenen Linse durch eine künstliche Linse (RLA).

Linsenimplantation: Einsetzen von künstlichen Linsen bei stark ausgeprägter Kurz-, Weitsichtigkeit oder bei Erkrankungen wie der Grauen Star.

Lokalanästhesie: Örtliche Betäubung des Operationsfeldes. Bei Augenoperationen erfolgt eine Lokalanästhesie zumeist durch Augentropfen.

Luxatio und Subluxatio lentis: Eine krankhafte Lageveränderung der Augenlinse. Ursache: Verletzungen, erbliche Disposition oder Stoffwechselstörungen.

M - Macula bis Myopie

Macula: Bezeichnung der Netzhautmitte.

Macula lutea: Der gelbe Fleck liegt im Zentrum der Netzhaut und ist die Stelle der größten optischen Auflösung (Schärfe). In der Mitte des gelben Fleckes liegt die Fovea centralis.

Maculadegeneration (AMD): Eine Schädigung der Netzhautmitte (Macula). Ursache: Ernährungs- und Durchblutungsstörung der Zellen; meist erblich bedingt, im hohen Alter oder durch Disco-Laser (bei jüngeren Menschen). Die altersbedingte Maculadegeneration (AMD) tritt meist zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr auf. Das zentrale Sehen kann leicht bis sehr stark beeinträchtigt sein.

Meibom-Drüse: Talgdrüsen der Augenlider. Sie dienen zur Einfettung der Lidränder bei jedem Lidschlag.

Membrana limitans interna (Innere Grenzmembran): Die innerste Netzhautschicht und grenzt die Netzhaut zum Glaskörper hin ab.

Mikrokeratom (Keratom): Ein computergesteuerter Mikrohobel, der bei LASIK-Operationen eingesetzt wird, um einen Hornhautdeckel (Flap) zu präparieren.

Mikrostrabismus: Form des Begleitschielens (Strabismus concomitans, Heterotropie, manifestes Schielen). Microstrabismus ist eine leichte Form des Begleitschielens. Hier beträgt der Winkel keine 10 Grad. Das Schielen wird von außen oft nicht einmal wahrgenommen.

Minusgläser (Zerstreuungslinsen): Gläser zur Korrektur von Kurzsichtigkeit. Sie verhindern, dass der Brennpunkt einfallender Lichtstrahlen nicht vor sondern auf der Netzhaut liegt.

Miosis: Verengung der Pupille.

Miotika (Parasympathomimetika): Medikamente die zur Verengung der Pupille eingesetzt werden.

Multifokallinsen: Kunstlinsen, die das Licht in mehrere Brennpunkte teilen und ermöglichen somit das Sehen in unterschiedliche Entfernungen. Die Linse bewirkt, das Patienten wieder nah und fern scharf sehen können, ohne dass sich die Sehleistung nochmal verändert.

Musculus orbicularis oculi: Ringmuskel der für den Lidschluß, Lidschlag und Transport der Tränenflüssigkeit in den Tränensack zuständig ist.

Mydriasis: Nennt man die Pupillenweitung.

Mydriatika (Parasympatholytika): Medikamente zur Erweiterung der Pupille.

Mykotische Keratitis: Eine Hornhautentzündung durch Pilzbefall.

Myopie: Häufigste vorkommende Sehschwäche. Der Augapfel ist zu lang, so dass der Brennpunkt der einfallenden Lichtstrahlen nicht auf, sondern vor der Netzhaut liegt. Weiter entfernte Gegenstände können nur unscharf wahrgenommen werden.

N - Nachstarb bis Nystagmus

Nachstar (Cataracta secundaria): Eine Eintrübung der Linsenkapsel nach einer Katarakt-Operation. Entsteht aufgrund einer Narbenbildung der im Auge belassenen ursprünglich klaren Linsenhülle.

Nachtblindheit (Dunkeladaptionsschwäche): Hierbei kann sich das Auge nur sehr eingeschränkt an geringe Helligkeit anpassen.

Nävi: Hellbraune ungefährliche Flecken, die auf der Iris sitzen.

Nervus Opticus: Dieser Nerv leitet die visuellen Informationen, die von den Netzhautzellen verarbeitet wurden, zum Gehirn weiter.

Netzhaut (Retina): Eine lichtempfindliche Schicht an der hinteren Innenseite des Auges. Sie enthält lichtempfindliche Zellen (Stäbchen und Zapfen), die das auftreffende Licht, nachdem es die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchquert hat, in elektrische Impulse (Nervensignale) umwandeln und so über den Sehnerv zum Gehirn weiterleiten. Die Netzhaut stellt damit ein entscheidendes Glied in der Kette des Sehens dar.

Netzhautablösung (Ablatio retinae): Ablösung der Netzhaut vom Pigmentepithel und von der dahinter liegenden Aderhaut (Choroidea). Ursache: Eindringen der Glaskörperflüssigkeit zwischen Netzhaut und Aderhaut aufgrund von Netzhautlöchern, Tumoren, Entzündungen mit Flüssigkeitsansammlungen oder Blutungen unter der Netzhaut.

Netzhautentzündung (Retinitis): Entzündung der Netzhaut (häufig gemeinsam mit einer Entzündung der Aderhaut). Ursächlich sind Allgemeininfektionen.

Netzhautgrube (Fovea centralis): Vertiefung auf der Netzhaut (in der Mitte des gelben Fleckes) an der die Zapfenzellen besonders dicht gelagert und nicht von Faser-, Gefäß- und Zellschichten überdeckt sind, so dass hier der Bereich des größten Auflösungsvermögens liegt. Die Fovea centralis ist somit die Stelle des schärfsten Sehens.

Netzhautveränderung (Retinopathie): Sammelbegriff für eine Reihe krankhafter, nicht-entzündlicher und wuchernder Veränderungen der Netzhaut (z.B. diabetische Retinopathie).

Normalsichtigkeit (Emmetropie): Hornhaut, Linse, Netzhaut und die Länge des Augapfels so exakt aufeinander abgestimmt, dass auf der Ebene der Netzhaut ein klares Bild entstehen kann. Durch die Verformung der Augenlinse (Akkomodation) können Gegenstände in verschiedenen Entfernungen scharf abgebildet werden.

Nystagmus: Unwillkürliche, beidseitige und rhythmische Zittern des Auges. Ursachen können sein: Angeborene Augenerkrankungen, Störungen des Gleichgewichtssystems oder Hirnschädigungen (Infarkte).

O - OCT bis Orthoptik

OCT: Die Optische Kohärenztomographie dient der schichtweisen Untersuchung des Augenhintergrundes. Kommt beim Grünen Star (Glaukom) und bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zum Einsatz.

Ophtalmologie: Beschäftigt sich mit dem Korrigieren von krankhaften Veränderungen und Erkrankungen des Auges. Die Ophtalmologie ist eine der ältesten medizinischen Fachgebiete.

Optometrie: Wissenschaft der Fehlsichtigkeiten und ihrer Korrektur.

Orariss: Abriss der peripheren Netzhaut mit Gefahr der Erblindung.

Orbita: Knöcherne Höhle in welcher der Augapfel und das ihn einhüllende Fettgewebe eingebettet ist.

Orthoptik: Die Untersuchung und Behandlung für beidäugiges Sehen (Binokularsehen). Orthhoptik ist auch der Sammelbegriff für alle Methoden der Schielbehandlung.

P - Pachymeter bis Pupillotonie

Pachymeter: Instrument, dass die Dicke der Hornhaut bestimmt. Mit der Vermessung der Hornhautdicke wird die Eignung für eine Lasik-Behandlung geprüft und sichergestellt, so dass die Hornhaut auch nach der Laserabtragung noch dick genug ist.

Palpebra: Oberes und unteres Augenlid sind zwei bewegliche Hautfalten, deren wichtigste Aufgabe der Schutz des Augapfels ist. Äußere Reize, wie beispielsweise das Eindringen von Fremdkörpern oder Lichtblendung, lösen automatisch den Lidschluss aus. Mit den Lidschlägen wird die Tränenflüssigkeit gleichmäßig über Bindehaut und Hornhaut verteilt, die dabei gereinigt und benetzt werden.

Papillen-OCT: Beim Papillen-OCT wird die Netzhautdicke im Bereich des Sehnervenkopfes und im Bereich der Makula gemessen. Zudem ist eine Datenbank mit dem Gerät verknüpft. Die optische Kohärenztomographie (OCT) dient der schichtweisen Untersuchung des Augenhintergrundes.

Parasympatholytika (Mydriatika): Medikamente zur Erweiterung der Pupille.

Parasympathomimetika (Miotika): Medikamente die zur Verengung der Pupille eingesetzt werden.

Phak: Das Auge, wenn es die körpereigene Linse enthält. Das Gegenteil ist „aphak“ und bedeutet, dass die körpereigene Linse – zum Beispiel bei der Operation des Grauen Stars – entfernt wurde.

Phake Linse: Eine künstliche Linse, die zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge eingesetzt wird.

Phake-IOL-Operation: Ein schonendes und reversibles Verfahren, bei der eine künstliche Linse (IOL=Intaokuläre Linse) in die Augenvorderkammer zwischen Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche eingesetzt wird.

Phakoemulsifikation: Das Verflüssigen und Absaugen des Linsenkerns mit Hochfrequenzultraschall.

Photorefraktive Keratoktomie (PRK): Laser-Verfahren zur Korrektur von Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit. Bei dieser Methode wird das Epithel entfernt und das Auge dann oberflächlich gelasert. Das Epithel wächst innerhalb einiger Tage nach.

Photorezeptoren: Lichtsinneszellen auf der Netzhaut. Zapfen: sind für die Farberkennung (rot, grün, blau).
Stäbchen: sind für das Hell-/Dunkelsehen.

Phototrope Gläser: Selbstverdunkelnde Gläser, die je nach Intensität des ultravioletten Lichtes ihren Verdunkelungsgrad selber regulieren.

Plusgläser (Sammellinsen): Gläser zur Korrektur der Weitsichtigkeit. Sie verhindern, dass der Brennpunkt einfallender Lichtstrahlen hinter der Netzhaut liegt.

Postoperativ: Nach der Operation

Präoperativ: Vor der Operation.

Presbyopie: Natürlicher Alterungsprozess, bei dem Linse und Halteapparat an Flexibilität verlieren. Das Auge kann sich so nicht mehr auf unterschiedliche Entfernungen einstellen. Die Naheinstellung des Auges erschwert sich zunehmend. Dadurch kommt es zu Problemen, hauptsächlich beim Lesen. Die Altersweitsichtigkeit lässt sich derzeit mit einer Augen-Laserbehandlung nicht optimal korrigieren. Kurzsichtige haben allerdings die Möglichkeit, nur ein Auge lasern zu lassen, welches dann nach dem Prinzip der so genannten Monovision die „Fernsicht “ übernimmt.

Protrusio bulbo: Hervortreten des Augapfels aus der Augenhöhle. Ursachen: Entzündungen, Hämatome oder Tumore.

Pseudoenophthalmus: Zurücksinken des Augapfels in die Augenhöhle. Durch einen zu kleinen Augapfel bei starker Weitsichtigkeit.

Pseudoexophthalmus: Hervortreten des Augapfels aus der Augenhöhle. Durch einen zu großen Augapfel bei starker Kurzsichtigkeit.

Pupille: Kreisrundes, dunkel erscheinendes „Sehloch“ in der Regenbogenhaut und wird je nach Helligkeit von der Irismuskulatur in der Größe (1,5 – 8 mm) verändert. Damit wird der Lichteinfall auf die Netzhaut geregelt.

Pupillendifferenz: Unterschiedliche Pupillenweite der Augen.

Pupillometer: Mit dem Pupillometer wird die Pupillenweite bei Helligkeit, Dämmerung und Dunkelheit gemessen. Diese Untersuchung ist vor refraktiven Eingriffen wie LASIK von großer Bedeutung. Aus ihr ergibt sich, wie groß die Behandlungszone des Lasers sein muss, damit das Sehen bei Dämmerung und in der Nacht nicht oder möglichst wenig beeinträchtigt wird. Es geht darum, störende Lichthöfe, sogenannte Halos, zu vermeiden.

Pupillotonie: Fehlende oder stark verzögerte Lichtreaktion der Pupille. Ursache: Schädigung des vegetativen Nervensystems (z.B. durch Diabetes mellitus, Alkoholismus, Virusinfektionen oder bei einer Verletzung).

R - Refraktion bis Rodopsin

Refraktion: Brechkraft der Augen ist die Fähigkeit des Auges, einfallende Lichtstrahlen so zu brechen, dass sie auf der Netzhaut gebündelt werden (Kehrwert der in Metern gemessenen Brennweite einer Linse bzw. eines optischen Systems). Maßeinheit der Brechkraft ist die Dioptrie.

Refraktive Chirurgie: Dazu gehören die Augenoperationen, bei der die Brechkraft der klaren Hornhaut mit einem Laser, durch zentrales oder peripheres „Abschleifen“ verändert wird.

Regenbogenhaut (Iris): Teil der mittleren Augenhaut, funktioniert wie eine Blende. Sie stellt mit Hilfe der Sehlochmuskeln je nach Helligkeit das Sehloch (Pupille) enger oder weiter und regelt damit den Lichteinfall auf die Netzhaut. Die unterschiedliche Farbgebung der Iris ist auf einen unterschiedlichen Pigmentgehalt in den Zellen zurückzuführen. Ist der Pigmentgehalt hoch, ist die Iris dunkelbraun; ist er niedrig, ist sie grau-blau.

Relax Smile: Smile bedeutet Small Incision Lenticule Extraction. Die deutsche Übersetzung ist Kurzschnitt-Lentikelextraktion, was den minimal-invasiven Schnitt (zwei Millimeter) der Hornhaut und die Lentikel Entfernung beschreiben soll.

Retina: Lichtempfindliche Schicht an der hinteren Innenseite des Auges. Sie enthält lichtempfindliche Zellen (Stäbchen und Zapfen), die das auftreffende Licht, nachdem es die Hornhaut, die Linse und den Glaskörper durchquert hat, in elektrische Impulse (Nervensignale) umwandeln und so über den Sehnerv zum Gehirn weiterleiten. Die Netzhaut stellt damit ein entscheidendes Glied in der Kette des Sehens dar.

Retinales Pigmentepithel: Pigmentschicht der Netzhaut.

Retinitis (Netzhautentzündung): Eine Entzündung der Netzhaut (häufig gemeinsam mit einer Entzündung der Aderhaut). Ursächlich sind Allgemeininfektionen.

Retinitis pigmentosa (Retinapathia pigmentosa): Eine erblich bedingte Netzhautkrankheit, die zu fortschreitendem Gesichtsfeldausfall und Sehverlust führt.

Retinopathie: Sammelbegriff für eine Reihe krankhafter, nicht-entzündlicher und wuchernder Veränderungen der Netzhaut (z.B. diabetische Retinopathie).

RLA (Refraktiver Linsen-Austausch): Der Refraktive Linsen-Austausch (RLA) ist eine Operation, bei der die eigene Linse im Auge durch eine künstliche Linse ausgetauscht wird.

Rodopsin: Ein pigmenthaltiger Sehfarbstoff der sich aus Vitamin A und Eiweißen zusammensetzt. Bei Lichteinfall verändert das Pigment seine Form und löst einen elektrischen Impuls aus.

S - Sammellinsen bis Subluxatio lentis

Sammellinsen (Plusgläser): Gläser zur Korrektur der Weitsichtigkeit. Sie verhindern, dass der Brennpunkt einfallender Lichtstrahlen hinter der Netzhaut liegt.

Schirmer -Test: Dieser Test dient der Messung der Bildung und des Vorhandenseins von Tränenflüssigkeit.

Schwachsichtigkeit: Mögliche Folge von starkem Schielen. Ursache: dauerhafte Unterdrückung der Sehinformation des Schielauges.

Sehbahn: Überträgt die visuellen Informationen vom Auge zum Sehzentrum im Groß- und Mittelhirn.

Sehnerv (Nervus Opticus): Nerv leitet die visuellen Informationen, die von den Netzhautzellen verarbeitet wurden, zum Gehirn weiter.

Sehnervkreuzung (Chiasma opticum): Austausch der Hälfte der Fasern beider Sehnerven. So können Informationen des rechten/linken Auges in die linke/rechte Hälfte des Großhirns gelangen.

Sehschärfe (Visus): Fähigkeit des Auges, nahe beieinanderliegende Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen. Mit steigendem Alter nimmt die Sehschärfe ab.

Sklera: Äußerste Schicht des Augapfels und reicht von der Eintrittstelle des Sehnervs bis zur Hornhaut. Die Lederhaut besteht aus einer kollagenbindegewebigen Substanz und schimmert weißbläulich („das Weiße im Auge“) durch die Bindehaut.

Smile Methode: Small Incision Lenticule Extraction. Die deutsche Übersetzung ist Kurzschnitt-Lentikelextraktion, was den minimal-invasiven Schnitt (zwei Millimeter) der Hornhaut und die Lentikel Entfernung beschreiben soll.

Sphärische Aberration: Tatsache, dass bei Linsen mit kugelförmiger Oberfläche diejenigen Lichtstrahlen, die durch den Außenbereich der Linse gehen, nicht genau den Brennpunkt der Linse treffen.

Sphärische Gläser: Sphärische Gläser brechen das Licht in allen Achsen gleich.

Stäbchen: Lichtsinneszellen in der Netzhaut. Sie sind verantwortlich für das Dämmerungssehen (Hell-Dunkel-Unterscheidung).

Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung): Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist die Hornhaut nicht gleichmäßig gewölbt. Durch den „Knick in der Optik“ werden einfallende Lichtstrahlen unterschiedlich gebrochen und nicht als Punkt auf der Netzhaut dargestellt, sondern als Stab. Das wahrgenommene Bild ist entsprechend verzerrt.

Strabismus (Schielen): Abweichen der Sehachse eines Auges von der Normalstellung.

Strabismus alternans: Beide Augen schielen abwechselnd.

Strabismus concomitans (Heterotropie): Das schielende Auge begleitet das gesunde Auge in alle Blickrichtungen gleichförmig. Dadurch ist der Schielwinkel in allen Richtungen gleich. Meistens manifestiert sich das Begleitschielen im Kleinkindalter. Wird es nicht frühzeitig therapiert, kann sich eine Schwachsichtigkeit ausbilden.

Strabismus convergens (Esotropie): Sehachse des Auges weicht nach innen ab.

Strabismus divergens (Exoptrie): Sehachse des Auges weicht nach außen ab.

Strabismus monolateralis: Ein Auge schielt und hält immer den gleichen Schielwinkel zu dem anderen Auge.

Strahlenkörper (Corpus ciliare, Ziliarkörper): Im vorderen Drittel des Augapfels gelegenes Organ, welches aus einem Muskel und einer Drüse besteht. Das Ziliarkörperepithel produziert das Kammerwasser. Die Augenlinse ist durch Fasern mit dem Ziliarkörper verbunden, wodurch sie ihre stabile Lage erhält.

Subluxatio lentis: Abriss der Zonulafasern wodurch sich die Linse verschiebt.

T - Therapeutische Kontaktlinsen bis Trifokalgläser

Therapeutische Kontaktlinsen: Dünne und weiche Kontaktlinsen die zur Behandlung von Hornhautschäden eingesetzt werden. Sie haben eine bandagierende Wirkung und können auch als Medikamententräger eingesetzt werden.

Tonometer: Instrument zur Messung des Augeninnendrucks.

Topographie: Bei dieser Untersuchung wird eine „Landkarte“ der Hornhaut-Oberfläche farblich und bildlich erstellt. So können die Höhe und Krümmungen der Hornhautoberfläche dargestellt werdes.

Torische Gläser (Zylindergläser): Gläser, die Licht nur in einer Achse brechen. Sie werden zur Korrektur einer Kurz- oder Weitsichtigkeit in Verbindung mit einer Hornhautverkrümmung eingesetzt.

Tränendrüse (Glandula lacrimalis): Oberhalb des seitlichen Augenwinkels und sondert Tränenflüssigkeit ab.

Tränenflüssigkeit: Klare, salzige Flüssigkeit mit geringem Eiweißanteil. Funktion: reinigt und befeuchtet die Horn- und Bindehaut; und hat eine antibakterielle Wirkung.

Trifokalgläser (Dreistärkengläser): Brillengläser die noch ein drittes eingeschliffenes Glas besitzen, so dass man auch im Bereich zwischen Ferne und Leseabstand scharf sehen kann.

U - Ungleichsichtigkeit bis Uvea

Ungleichsichtigkeit: Augen haben eine unterschiedliche Brechkraft. Diese Erkrankung ist meist angeboren und betrifft daher vor allem Kinder. Aufgrund der unterschiedlichen Netzhaut-Abbildungen besteht eine Schielneigung mit der Gefahr einer Amblyopie.

Uvea: Gesamtheit von Iris, Ziliarkörper und Aderhaut. Sie liegt zwischen der Lederhaut (Sklera) und der Netzhaut und versorgt die Netzhautzellen mit Nährstoffen und Sauerstoff.

V - Verisyse bis Vitrektomie

Verisyse: Handelsname einer speziellen Vorderkammerlinse, die als zusätzliche Linse in die Augenvorderkammer zwischen Hornhautrückfläche und Irisvorderfläche eingesetzt wird.

Visus: Fähigkeit des Auges, nahe beieinanderliegende Punkte getrennt voneinander wahrzunehmen. Mit steigendem Alter nimmt die Sehschärfe ab.

Vitrektomie: Chirurgische Entfernung des Glaskörpers. Der verbleibende Hohlraum wird mit einer Ersatzflüssigkeit (Ringer-Lösung), Gas oder Silikonöl gefüllt.

W - Weitsichtigkeit

Weitsichtigkeit (Hyperopie): Bei dieser Form der Fehlsichtigkeit ist der Augapfel verkürzt, wodurch Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut gebündelt werden. Dadurch werden Gegenstände in der Nähe unscharf wahrgenommen. Oft ist diese Fehlsichtigkeit mit Kopfschmerzen verbunden, da das Auge sich überanstrengt.

XYZ - YAG-Laser bis Zyl

YAG-Laser: Ist ein in der Augenheilkunde (z.B. bei der Glaukombehandlung) verwendeter Feststofflaser.

Zapfen: Kegelförmige Lichtsinneszellen in der Netzhaut, zuständig für das Wahrnehmen verschiedener Farben bei genügend Lichteinfall. Sie befinden sich hauptsächlich im Zentrum der Netzhaut.

Zerstreuungslinsen (Minusgläser, Konkavgläser): Gläser zur Korrektur von Kurzsichtigkeit. Sie verhindern, dass der Brennpunkt einfallender Lichtstrahlen nicht vor sondern auf der Netzhaut liegt.

Ziliarkörper (Corpus ciliare): Im vorderen Drittel des Augapfels gelegenes Organ, welches aus einem Muskel und einer Drüse besteht. Das Ziliarkörperepithel produziert das Kammerwasser. Die Augenlinse ist durch Fasern mit dem Ziliarkörper verbunden, wodurch sie ihre stabile Lage erhält.

Ziliarmuskel: Über den Ziliarmuskel wird die Dehnung der Linse gesteuert und damit die Brechkraft verändert.

Zyl (Zylinder): Gibt den Wert der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) in Dioptrien an.

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