LASIK – Allgemeine Informationen
Das Wort LASIK steht für „Laser in Situ Keratomileusis“. Das LASIK-Verfahren gibt es bereits seit 1989 und ist das heute weltweit am häufigsten angewandte Verfahren bei der Augenlaserbehandlung.
1999 wurde die LASIK von der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) und dem BVA (Berufsverband der Augenärzte) offiziell als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren eingestuft. Bei der LASIK wird ein dünnes Hornhautläppchen (Flap) mit einem automatischem Miniaturhobel (Mikrokeratom) präpariert. Der Flap wird anschließend zurück geklappt und die darunter liegenden Hornhautschichten mit einem Excimer-Laser computergesteuert abgetragen. Die gesamte Operation dauert ca. 3-5 Minuten. Bei der LASIK können Korrekturen einer Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, einer Hornhautverkrümmung bis 6 Dioptrien und einer Weitsichtigkeit von bis zu +4 Dioptrien vorgenommen werden.
Darüber hinaus bestehen die Möglichkeiten einer operativen Behandlung von Fehlsichtigkeiten in den weiteren Augenlaser-Methoden Femto-Lasik, ReLEx®, LASEK sowie in der Linsenchirurgie.
LASIK – OP-Ablauf
Die LASIK Augenlaser Operation wird ambulant durchgeführt.
In den ersten Stunden nach der Operation kann es sein, dass Ihr Auge
tränt und juckt und das Sehen verschwommen ist. Bereits am Tag nach der
LASIK wird zumeist schon ein annähernd normales Sehvermögen erreicht.
Die erste Nachuntersuchung findet bereits am Tag nach dem LASIK Eingriff statt. In den ersten Wochen kann es noch zu leichten Schwankungen des Sehvermögens kommen, eine endgültige Stabilität wird zumeist nach 4 bis 6 Wochen erreicht.Beim Waschen oder Duschen sollten Sie darauf achten, dass kein Wasser in das operierte Auge gerät und dass Sie in der ersten Woche nach der LASIK Augenlaser Operation nicht reiben und sich auch nicht schminken. In den ersten 2 Wochen sollten Sie Ihre sportlichen Aktivitäten mit den behandelnden Ärzten absprechen.
LASIK – Risiken
Operative Risiken lassen sich durch verantwortungsbewusstes Handeln
und unser Qualitätsmanagement auf ein Minimum reduzieren, jedoch nicht
völlig ausschließen. Aber für fast alle Komplikationen gibt es
Lösungsmöglichkeiten, wenn sich Patient und Arzt richtig verhalten.
Der Einsatz modernster Technologie an unseren Standorten sowie
regelmäßige Fortbildung, die Erfahrung der Operateure und des ganzen
Smile Eyes Teams tragen entscheidend zur Risiko-Minimierung bei
LASIK-Eingriffen bei.
In der Regel beschränken sich die Komplikationen auf vier wesentliche Bereiche:
Mögliche Komplikationen einer Lasik-OP
1. Schnittkomplikationen
Schnittkomplikationen können mit einem Risiko von unter 1:3000
auftreten. Der inkomplette Schnitt verheilt im Normalfall in den ersten
zwei bis drei Tagen. Ein erneuter Eingriff ist nach frühestens sechs
Monaten möglich. Keratome der neuesten Generation haben höhere
Sicherheitsstandards und speziell die Femtosekundenlaser minimieren das
Risiko zusätzlich.
2. Infektionen
Infektionen können bei jedem operativen Eingriff auftreten. In Kliniken
mit sterilen OP-Bedingungen wie bei uns lässt sich dieses Risiko jedoch
erheblich reduzieren (unter 1:10000). Bei einer Infektion ist auch die
Mitarbeit des Patienten von entscheidender Bedeutung (Einnahme der
Medikamente). Postoperativ verabreichte Medikamente dienen der
zusätzlichen Vorbeugung, im Falle einer echten Infektion kann dann mit
entsprechenden, antibiotischen Augentropfen behandelt werden.
3. Korrekturergebnis
Ziel der Behandlung ist eine vollständige Korrektur der
Fehlsichtigkeit. Dieses Ziel lässt sich in ca. 95% der Fälle mit einem
einmaligen Eingriff erreichen. Individuelle Gewebereaktionen können
jedoch Über- oder Unterkorrekturen zur Folge haben, die einen zweiten
Eingriff notwendig machen.
4. Keratektasie
Extrem selten führt bald nach der Operation, aber auch noch nach
Jahren, eine anlagebedingte Gewebeschwäche zu einer Vorwölbung der
Hornhaut, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Falls sich eine
solche Vorwölbung (Keratektasie) ausbildet, kann diese mit der cornea
cross linking Methode (CXL) stabilisiert und reduziert werden, oder
durch eine maßgeschneiderte Kontaktlinse oder die Implantation von
stabilisierenden Ringsegmenten in die Hornhaut behandelt werden.
(089) 97 58 22 30






