LASEK – Allgemeine Informationen
LASEK bedeutet: „Laser Epithelilal Keratomileusis “. Die LASEK stellt die Weiterentwicklung der ursprünglichen PRK-Methode dar, die heute praktisch nicht mehr zur Anwendung kommt. Im Unterschied zur LASIK wird hier auf den Einschnitt in die Hornhaut verzichtet. Der Abtrag des Gewebes erfolgt in der oberen Schicht der Hornhaut. Diese Methode eignet sich für die Behandlung von Fehlsichtigen, die aus bestimmten Gründen nicht für eine LASIK in Frage kommen, beispielsweise:- zu geringe Hornhautdicke
- spezielle Augenerkrankungen
- Hornhautnarben
- Sportarten mit direktem Körperkontakt
LASEK – OP-Ablauf
Die LASEK wird ambulant durchgeführt. Das zu operierende Auge wird mit
Augentropfen betäubt. Die Operation dauert nur wenige Minuten und ist
schmerzfrei.In den ersten Stunden nach der Operation kann es sein, dass Ihr Auge tränt und juckt und das Sehen verschwommen ist. Gerade in den ersten Tagen kann der Heilungsprozess schmerzhaft sein. In den ersten Wochen kann es noch zu Änderungen des Sehvermögens kommen, eine endgültige Stabilität wird zumeist nach 4-6 Wochen erreicht.
Achten Sie darauf, dass nach der LASEK beim Waschen oder Duschen kein Wasser in das operierte Auge gerät und dass Sie nicht am Auge reiben und es nicht schminken.
LASEK – Risiken
In der Regel beschränken sich die Komplikationen auf drei wesentliche Bereiche:
Mögliche Komplikationen einer LASEK-OP
1. Infektionen
Infektionen können auch bei der Lasek auftreten. In Kliniken mit
sterilen OP-Bedingungen lässt sich dieses Risiko jedoch erheblich
reduzieren (unter 1:3000).
2. Korrekturergebnis
Ziel der Behandlung ist eine vollständige Korrektur der Fehlsichtigkeit.
Dieses Ziel lässt sich in ca. 95% der Fälle mit einem einmaligen
Eingriff erreichen. Individuelle Gewebereaktionen können jedoch Über-
oder Unterkorrekturen zur Folge haben, die einen zweiten Eingriff
notwendig machen.
3. Keratektasie
Extrem selten führt bald nach der Operation, aber auch noch nach Jahren,
eine anlagebedingte Gewebeschwäche zu einer Vorwölbung der Hornhaut,
die das Sehvermögen erheblich beeinträchtigt. Falls sich eine solche
Vorwölbung (Keratektasie) ausbildet, kann diese durch eine
maßgeschneiderte Kontaktlinse oder die Implantation von stabilisierenden
Ringsegmenten in die Hornhaut behandelt werden.
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