LASEK – Allgemeine Informationen

LASEK bedeutet: „Laser Epithelilal Keratomileusis “. Die LASEK stellt die Weiterentwicklung der ursprünglichen PRK-Methode dar, die heute praktisch nicht mehr zur Anwendung kommt. Im Unterschied zur LASIK wird hier auf den Einschnitt in die Hornhaut verzichtet. Der Abtrag des Gewebes erfolgt in der oberen Schicht der Hornhaut. Diese Methode eignet sich für die Behandlung von Fehlsichtigen, die aus bestimmten Gründen nicht für eine LASIK in Frage kommen, beispielsweise:
  • zu geringe Hornhautdicke
  • spezielle Augenerkrankungen
  • Hornhautnarben
  • Sportarten mit direktem Körperkontakt
Der Heilungsprozess ist im Vergleich zur LASIK deutlich verlangsamt und in den ersten beiden Tagen schmerzhaft. Es ist ratsam, in den ersten beiden Wochen nach der OP nicht zu arbeiten. Anstrengende sportliche Betätigung, chemische und mechanische Reizung sowie staubige, rauchige Luft sollten gemieden werden. Bis zu drei Monate lang werden Augentropfen verabreicht, um eine mögliche Narbenbildung zu verhindern. Das Sehvermögen schwankt in diesen ersten Wochen und die angestrebte Sehkraft stellt sich erst danach ein.

LASEK – OP-Ablauf

Die LASEK wird ambulant durchgeführt. Das zu operierende Auge wird mit Augentropfen betäubt. Die Operation dauert nur wenige Minuten und ist schmerzfrei.

In den ersten Stunden nach der Operation kann es sein, dass Ihr Auge tränt und juckt und das Sehen verschwommen ist. Gerade in den ersten Tagen kann der Heilungsprozess schmerzhaft sein. In den ersten Wochen kann es noch zu Änderungen des Sehvermögens kommen, eine endgültige Stabilität wird zumeist nach 4-6 Wochen erreicht.

Achten Sie darauf, dass nach der LASEK beim Waschen oder Duschen kein Wasser in das operierte Auge gerät und dass Sie nicht am Auge reiben und es nicht schminken.

LASEK – Risiken

In der Regel beschränken sich die Komplikationen auf drei wesentliche Bereiche:

Mögliche Komplikationen einer LASEK-OP

1. Infektionen
Infektionen können auch bei der Lasek auftreten. In Kliniken mit sterilen OP-Bedingungen lässt sich dieses Risiko jedoch erheblich reduzieren (unter 1:3000).

2. Korrekturergebnis
Ziel der Behandlung ist eine vollständige Korrektur der Fehlsichtigkeit. Dieses Ziel lässt sich in ca. 95% der Fälle mit einem einmaligen Eingriff erreichen. Individuelle Gewebereaktionen können jedoch Über- oder Unterkorrekturen zur Folge haben, die einen zweiten Eingriff notwendig machen.

3. Keratektasie
Extrem selten führt bald nach der Operation, aber auch noch nach Jahren, eine anlagebedingte Gewebeschwäche zu einer Vorwölbung der Hornhaut, die das Sehvermögen erheblich beeinträchtigt. Falls sich eine solche Vorwölbung (Keratektasie) ausbildet, kann diese durch eine maßgeschneiderte Kontaktlinse oder die Implantation von stabilisierenden Ringsegmenten in die Hornhaut behandelt werden.

Infoabend

Mo 06.02.2012
19:00 Uhr
Informationsabend in Trier
Hier anmelden